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Lavendelstadt Bad Blankenburg

In (Bad) Blankenburg wurde nach dem Erliegen des Weinanbaues im 18.
Jahrhundert bis Mitte des 19. Jahrhunderts der echte Lavendel besonders um die Burg Greifenstein und an den angrenzenden Bergen gewerbsmäßig angebaut.
Der Lavendel, eigentlich im Mittelmeerraum beheimatet, konnte hier an den sonnigen Muschelkalkhängen und aufgrund des besonders milden Klimas gut gedeihen. lavendel
Den angenehm duftenden Strauch aus damaligem Anbau, dessen Blütezeit im Juli und August ist, kann der Wanderer noch heute vereinzelt unterhalb der Burg Greifenstein, aber auch als Neuanpflanzung aus jüngster Zeit wieder in und um Bad Blankenburg entdecken.
In den Lavendelanbaugebieten vergangener Zeiten gelangte vornehmlich der echte Lavendel,lat. Lavandula officinalis, zur Anpflanzung.
Er wird auch heute hauptsächlich angebaut.
Auf den meist trockenen und dürren Böden, die zum Teil Ödland darstellen, bietet sich dem Pflanzenfreund am Fuße der Steilabstürze der Muschelkalkberge eine vielgestaltige und reiche Flora. Buckelapotheker trugen ätherische Öle und Essenzen zur Heilung, sogenannte Olitäten, in alle Welt.
Anknüpfend an diese Tradition feiern die Bad Blankenburger am 2. Augustwochenende ihr Lavendelfest. 

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